St. Ulrich wird zur Bühne für Weltklasse-Tennis
20.11.25
Der späte Termin im Tenniskalender macht das Turnier für viele Spielerinnen enorm attraktiv. Es geht um wertvolle Punkte für die Australian Open Qualifikation 2026. Die mittelschnellen Hardcourts von Ortisei sind dafür das perfekte Terrain.
Ganz oben auf der noch vorläufigen Setzliste steht die Belgierin Sofia Costoulas, Halbfinalistin der Rovereto Open (WTA 125) im Oktober. Dahinter folgt ein bekanntes Gesicht: Die frühere TC-Rungg-Spielerin Susan Bandecchi (27). Silvia Ambrosio, Vorjahresfinalistin und mit dem TC Rungg derzeit im Halbfinale der Serie A1, ist an drei gesetzt. Sie kämpft derzeit jedoch mit leichten Knieproblemen. Das Feld ist international breit aufgestellt. 14 Nationen, Talente wie die Britin Mimi Xu (18), die gleichaltrige Ukrainerin Veronika Podrez und die deutsche Kraftspielerin Noma Noha Akugue, die 2023 schon auf Rang 142 stand. Auch Titelverteidigerin Weronika Falkowska ist gemeldet, muss aber voraussichtlich in die Qualifikation.
Auch heuer setzen wir wieder auf lokale Power. Laura Mair (22 Jahre) aus Wolkenstein, erhält eine Wildcard fürs Hauptfeld. Die Topspielerin des TC Gherdeina hat sich nach Verletzungen im vergangenen Jahr auf Rang 585 verbessert, ihr bestes Ranking. Mit guter Spätform und einer Bombenvorhand könnte sie in der Höhe von St. Ulrich gefährlich werden. Die Wildcard für die Qualifikation bekommt Lisa Peer (17) ebenfalls vom TC Gherdeina. Sie erreichte in Sizilien vor wenigen Wochen erstmals ein ITF Hauptfeld und gewann gleich ihr erstes Match. Die Wildcards des Verbandes werden erst kurzfristig eintreffen. Das OK-Team hofft auf prominente Namen.









